Spezialwetterbericht 10.07.2017 mb

Unwetter im Kanton Aargau

Die Folgen des Monstergewitters: Hunderte geflutete Keller, über hundert zerstörte Autos – aber zum Glück keine Toten und Verletzten.

Überschwemmte Keller, Erdgeschosse und Tiefgaragen, durch Hangrutsche beschädigte Häuser, weggespülte Fassaden: Am Wochenende gingen bei der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) bereits über 470 Schadensmeldungen ein.

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«Das ist noch lange nicht alles», sagt AGV-Abteilungsleiter Peter Schiller. Erfahrungsgemäss würden einige Betroffene ihre Schäden erst später melden, weil sie in den Ferien sind oder glauben, am Wochenende sei niemand zu erreichen. Doch auch am Sonntag standen bei der Gebäudeversicherung 15 kurzfristig aufgebotene Mitarbeiter im Einsatz und nahmen die Schadensmeldungen entgegen.

Dazu kommen die Schätzungsexperten, die versuchen, sich vor Ort ein Bild zu machen. Keine leichte Aufgabe. Das wahre Ausmass der Zerstörung kommt erst dann zum Vorschein, wenn der Schutt und Dreck aus den Häusern weggeräumt worden ist. Deshalb lässt sich die Schadenhöhe noch nicht abschätzen. Doch fest steht für Peter Schiller schon jetzt: Der Betrag wird sich mindestens im zweistelligen Millionenbereich bewegen. In Einzelfällen seien Schäden über eine halbe Million Franken möglich. Der AGV-Abteilungsleiter rechnet im Verlauf der Woche mit exakteren Zahlen.

Ganzer Bericht und alle Bilder:  https://www.aargauerzeitung.ch

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10.07.2017  /  15:00 Uhr  /  Markus A. Brotschi

Grafiken/Fotos: copyright Solothurner Zeitung / Leserreporter

 

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