Schleifende Front in England mit viel Schnee

Teile Englands am 2. Advent mit viel Schnee

Das sollte man mal im Alpenraum erleben dürfen.

Das Tief ist inzwischen vom Atlantik nach Nordfrankreich und den Aermelkanal reingerauscht. Bei uns im Alpenraum ist die mitgebrachte Front eine Warmfront und sie trifft aus Westen ein. Aktuell hat es in der Westschweiz zu schneien begonnen. Aber am Mittag wird der Schneefall von Westen her in Regen übergehen. Die Kaltluft kann dem massiven Angriff aus Westen nicht Stand halten.

Ganz anders in England. Während Schottland von diesem Tief wohl den ganzen Tag nichts merken wird, drückt die Front des Tiefs nun von Süd/Südwest nach England. Doch die Front wird durch die Fortbewegung des ganzen Tiefkomplexes zu einer "stehenden Font" oder "schleifenden Fornt".

20171210 Schneefall in England

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Das heisst, sie vermag nicht weiter nach Norden zu drücken, aber dennoch bleibt die Zufuhr feuchter Luft erhalten und die Aufgleitvorgänge im Bereich zur Kaltluft führen zu massiven Schneefällen. Bis am Abend werden dort bis zu 30cm Neuschnee erwartet!

Beim Abziehen des Tiefs rückt dann die Front eher wieder nach Süden vor, die Schneefälle wandern rückwärts wieder nach Südosten. Eine absolut tolle und interessante Lage - nur nicht bei uns.

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10.12.2017  /  15:30 Uhr  /  Markus Brotschi

Grafik: wetteronline, bearbeitet durch SwissWetter.ch
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Verschobene Hitzeachse

Die Grafik zeigt die Temperaturabweichungen von Freitag - sie ist stellvertretend für das Muster, welches fast für den ganzen Sommer galt. Es scheint, als ob die Hitzeachse von Nordafrika um 2'000 Kilometer nach Norden verschoben wäre. Teile der Türkei, Israel, Nordafrika - und sogar die Sahara - haben eher unterdurschnittliche Werte (bläulich), während die Länder des mittleren und nördlichen Mittelmeers, sowie der Balkan, Oesterreich, die Südalpen und Südfrankreich sowie Spanien fast verglühen.


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Tornado von Wien aus dem Flugzeug

Gestern, 10.Juli 2017 wurden in Wien in unmittelbarer Umgebung des Flughafens ein Tornado gesichtet. Hier die Ansicht aus dem Flugzeug:

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Cuneo - Norditalien: Let it snow!

Cuneo in der westlichen Po-Ebene im Schnee

Gestern war die Wetterlage superideal, um es in Cuneo (Italien) so richtig schneien zu lassen. Ein Tief über dem nordwestlichen Mittelmeer schob sonst schon recht kalte Luft über die Po-Ebene in den Talkessel rein.

Italien: Heißester Sommer seit 200 Jahren

Heißester Sommer seit 200 Jahren

Nicht nur in Österreich ist es derzeit teils unerträglich heiß: Italien erlebt gerade den heißesten Sommer seit zwei Jahrhunderten, und noch nie hat eine Hitzewelle so lang gedauert. Sie wurde konsequenterweise „Luzifer“ genannt und soll bis Ende der Woche anhalten.
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Der Jahrhundertwinter beginnt mit einem Horrornovember

Coole Überschrift, nicht?

Man kann es schon fast nicht mehr hören, was da nächste Woche alles auf uns zukommen soll. Auf Wetterpages surfen erinnert aktuell stark an Weltuntergangsstimmung! Das klickgeile Gelaber gewisser Wetterdienste erinnert aber zu 99.9% an Wunschdenken als an die Realität der Computerberechnungen.

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Sibirien friert schon

Minus 60° in Oymyakon

Oymyakon (Sibirien)

Oimjakon liegt ungefähr 680 km ostnordöstlich der Großstadt Jakutsk im Hochland von Oimjakon auf etwa 675 müM. Der Ort liegt zwischen dem langgestreckten Werchojansker Gebirge und dem Tscherskigebirge. Die das Hochland nach Süden abschließende Bergkette verhindert den Zufluss wärmerer Luftmassen. 135 Kilometer südwestlich von Oimjakon verläuft die Suntar-Chajata-Gebirgskette mit dem 2959 m hohen Mus Chaja. Westlich setzt sich die Bergkette im Werchojansker Gebirge fort.

Temperaturen

Obwohl Oimjakon etwa 2900 km vom Nordpol entfernt ist, wurden hier (langjährige Wetterstation im Dorf Tomtor, 30 km südöstlich, seit 2004 mit eigener Wetterstation in Oimjakon die niedrigsten Temperaturen aller bewohnten Gebiete der Erde (Kältepol aller bewohnbaren Gebiete der Erde, siehe Hochland von Oimjakon) gemessen. Die Extremwerte werden unter anderem durch die topographischen Bedingungen in diesem Hochland begünstigt.

Als Tiefsttemperatur werden derzeit −67,8 °C (6. Februar 1933) anerkannt (gleicher Wert wie in Werchojansk). Die am Kältepol-Denkmal in Oimjakon angegebenen −71,2 °C aus dem Jahre 1926 sind nicht anerkannt. Angeblich wurde der Wert nicht gemessen, sondern von einem Akademie-Mitglied hochgerechnet. Im Gebiet um Oimjakon findet man sehr oft stark ausgeprägte Kältehochs. Die WMO-Indexnummer der Wetterstation lautet 24688.

Demgegenüber kann es im Sommer über +30 °C warm werden, womit also Temperaturdifferenzen von mehr als 100 Kelvin in einem Jahr möglich sind. Am 28. Juli 2010 wurde mit 34,6 °C ein neues Temperaturmaximum gemessen, das 2 °C über dem bisherigen Höchstwert lag.


Mehr dazu in: http://www.swisswetterforum.ch/wetter/41406-ganz-schoen-kalt-in/171728

Spanien gehört jetzt zur Sahara!

Gestern, 13.Juli 2017 wurden in Spanien unglaubliche Temperaturen gemessen. Hier die Karte - für alle Ewigkeit abgespeichert. Und diese 47.3°C von (Córdoba) könnte die höchste Temperatur in der Geschichte von Spanien seit Messbeginn werden! Der Wert muss nur noch offiziell bestätigt werden, aber er existiert! Die Daten von heute waren fast ähnlich. Unglaublich!
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WetterNews: Kalter Frühling in Australien

Australien mit Dynamik - im Frühling

Was Europa im Vollherbst fehlt, hat Australien im Vollfrühling zur Genüge: Dynamik ! Die heutigen Animationen kommen aus Down Under, wo sich der Blogger derzeit aufhält.

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