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SwissWetter-Jahresende 2006

Das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit, einen kleinen Blick zurück zu werfen.

Für SwissWetter.ch war es das erste Jahr im Appenzellerland. Das Wetter hier hat zur Begrüssung gleich alle Register gezogen. So durften wir nach einem sehr langen und harten sowie schneereichen Winter einen wunderbaren Bergfrühling geniessen. Bereits das erste Gewitter hat uns jedoch dazu bewogen, Wohnhaus und Büros schnellstens mit einem Blitzschutz zu versehen. Aber wie es  eben mit so "zugezogenen Flachländern" ist: Die Mühe war vergebens - der ganze Sommer bot kein ähnlich gefährliches Gewitter mehr. Dafür konnten wir im Juli hier mediterrane Nächte mit fast 20 Grad Aussentemperatur verbringen. Ein Schluck Weisswein, zirpende Grillen, ab und zu ein Fuchs oder am Waldrand Gras suchende Rehe und auch die Töne vom Kauz durften nicht fehlen. Den August lassen wir mal weg - alle wissen noch zu gut, wie gross der Absturz war. Doch September bis November entschädigten uns und liessen nebst der Arbeit immerhin noch etwas Zeit, die Umgebung weiter zu gestalten.

Viele Kunden, welche SwissWetter.ch besuchten, mussten zeitweilig über etliche Bretter und Steinhaufen steigen - für diesen Umstand möchten wir uns entschuldigen. Aber es ist halt einfach so: Nur was man selber geschaffen hat, macht wirklich Freude - es dauert halt nur manchmal etwas länger.

 

Vielleicht ist es auch eben dieses "selber machen" das Sie, lieber Kunde, dazu bewegt oder bewogen hat, bei uns eine Wetterstation zu kaufen. Wetter selber messen, beobachten, an etwas Freude haben und begeistert sein. Selber etwas sinnvolles mit der Freizeit anfangen und zufrieden sein, das sind Eigenschaften, die ich persönlich an Menschen sehr schätze. Insbesondere viele junge Menschen haben im 2006 hier bei SwissWetter.ch Wetterstationen gekauft. In stillen Minuten versuche ich mir dann vorzustellen, wo diese Wetterstationen nun stehen und mit welchem Enthusiasmus diese betrieben werden. Plötzlich erhält man dann Mails mit Fotos und Links drin und man spürt förmlich die Funken der Freude. Das sind dann jeweils die schönen Momente hier in den SwissWetter-Büros.

Nebst den vielen Endkunden, welche die Wetterstationen selber aufbauen und betreiben, durften wir für etliche Kunden in diesem Jahr auch Gesamtwetterstationen aufbauen. Ganze Messsysteme, teilweise auch mit WebCams. Da kraxelte man auch schon mal x-Mal auf einen Kirchturm (!) oder fand sich auf einem Bauernhof wieder - beim Montieren einer WebCam. Zudem lassen die vielen Stahlmasten grüssen, wenn man bei Minustemperaturen Geräte warten muss. Wie oft man da flucht, das gehört nicht hierhin - aber wenn das Projekt jeweils beendet ist, dann ist das alles vergessen. Die Freude über korrekte Wetterdaten oder gute WebCambilder überwiegt alles.

Endkunden und Projektauftraggeber haben uns dieses Jahr mit Aufträgen regelrecht belagert - das darf man so sagen. Das ist auch der Grund, weshalb meine Frau und ich uns vor Ihnen tief verneigen und uns bedanken. Denn ohne Sie - lieber Kunde - gäbe es SwissWetter.ch (bcws.ch und Brotschi Engineering) nicht.

Ihnen gebührt ein von Herzen kommendes Dankeschön!

Ein grosses Dankeschön auch dem Appenzellerland, das uns mit offenen Armen aufgenommen hat. Vom superverlässlichen und zuvorkommenden SwissPost-Service bis zum Schneeräumungsdienst in aller Herrgottsfrühe, werden wir unterstützt wo es nur geht. Medienberichte und Zusammenarbeitsanfragen sind hier noch ernst gemeint und nicht bloss leere "Business-Floskeln". Man kann hier guten Gewissens 'Ja' sagen.

P.S.: Sollten Sie je einmal mit dem Gedanken spielen, einen etwas anderen Rhythmus in Ihr Leben zu bringen, dann ziehen Sie ins Appenzellerland. Sie werden es nicht bereuen. Und.... wenn Sie das tun, nehmen Sie gleich Ihre Firma mit - auch das lohnt sich  :-)

Nach dem toperfolgreichen Jahr muss auch mal Ruhe sein. Nach 6 Jahren ohne grosse Ferien gönnt sich SwissWetter.ch in der Altjahrswoche zwischen Weihnachten und Neujahr etwas Freiraum. Klar gucken wir jeden Tag kurz ins Mailpostfach, doch das Tagesgeschäft muss mal ruhen. Im Supernotfall sind wir per Handy erreichbar. Aber bitte nur, wenn wirklich "Alarmstufe Rot" herrscht ;-)

Ab 3. Januar sind wir dann wieder mit neuem Elan für Sie da.

Ihr SwissWetter-Team

Markus und Daniela Brotschi



 

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