|
SwissWetter.ch
Klimaerwärmung
Kein Wettergespräch, ohne dass ich nicht irgendwann auf die
Klimaerwärmung angesprochen werde. Und meine Antwort ist jeweils so
kristallklar, wie unpopulär:
Es gibt keine Klimaerwärmung, sondern nur den Klimawandel und
dieser ist so alt wie die Erde. Der Klimawandel ist eine natürliche
Angelegenheit. Weder eine Katastrophe, noch der Weltuntergang.
Der Klimawandel - das tönt doch aber eigentlich zu unspektakulär.
Klimakatastrophe ist da schon medienwirksamer. Und medienwirksame
Themen muss man als Partei, als Regierung oder schlicht, als jemand
der etwas auf sich hält, heute bieten.
Die "Klimakatastrophe" ist aber nicht nur ein Medienspektakel und
auf viele Partei- und Vereinsfahnen geschrieben, sondern es ist auch
big-business! Denken Sie nur an die geplante CO2-Abgabe - ein
Milliardengeschäft. Wer will sich das schon entgehen lassen?
Natürlich schreibt niemand davon, dass die Erde in weit
entfernter Vergangenheit erwiesenermassen mehrmals wirkliche
Katastrophen erlebt hat. Bis zu 95% aller Lebewesen sind bei diesen
Umweltkatastrophen jeweils ausgestorben. Grund: unbekannt. Es
schreibt auch niemand davon, dass sich das Klima bereits mehrmals
und extrem lange viel wärmer verhalten hat. Und es schreibt auch
niemand davon, dass das Klima ebenfalls schon viel kälter war.
Umweltverbände, grüne Parteien und selbst ernannte
"Klimaspezialisten" werden immer nur eine Grafik in der Westentasche
bereit haben: Diese mit den ansteigenden Kurven. Schön
zugeschnitten, damit es möglichst krass ausschaut. Die Vergangenheit
unter den Tisch gewischt... zum Beispiel, dass österreichische
Gletscher Holz von Bäumen freigegeben haben, das mal auf 3000m Höhe
gewachsen sein muss. Oder dass die Alpen bereits mehrmals völlig
eisfrei waren (!) - im Gegenzug aber auch schon halb Europa
vergletschert war. Gründe für die damaligen teils abrupten Wandel
des Klimas: Unbekannt.
Das Klima ist Wandel. Die Erde ist Wandel. Wenn also von
Klimaschutz die Rede ist: Lachen Sie herzhaft und laut! Wir kleinen
Menschen können das Klima nicht schützen. Vor was auch? Vor sich
selber? Das Klima wandelt sich, wenn es will - und wir uns mit ihm,
oder wir werden ganz einfach ausradiert. Punkt. Wenn die Natur genug
von uns Menschen hat, wird sie uns auslöschen. Sie wird Millionen
Jahre Zeit haben, sich zu regenerieren. Da können wir nichts dran
ändern.
Seit rund 150 Jahren messen die Meteorologen mehr oder weniger
genau die Wetterelemente. Man hat vielleicht auf 300 Jahre zurück
handschriftliche Aufzeichnungen aus Klöstern usw. Mittels Analyse
von Baumjahrringen
von bis zu 4000 Jahre alten Kiefern kann man ebenfalls auf das
gewesene Klima zurück schliessen. Ebenso mit Analysen von Ablagerungen
im Eis kann man
(einigermassen) in die klimatische Vergangenheit blicken. So weit so gut.
Die besten Cray-Wetterrechner können zur Zeit das Wetter auf rund
3 Tage relativ genau vorausberechnen. Ab 5 Tagen wird es kritisch,
sprich ungenau. Und ab dem 7. Tag kann man genau so gut ein
Geldstück aufwerfen. Fact ist: Wenn wir heute das Wetter für den 3.
Tag vorausberechnen, dann können wir das in 3 Tagen überprüfen - zu
100%. Wir können dann die Modelle und Computerberechnungen
verifizieren und die Modelle wenn nötig verbessern. Ganz anders bei den Klimaberechnungen. Da wird uns
weis gemacht, man wisse ganz genau, dass in 40, 60 oder 100 Jahren
diese und diese Temperatur herrschen werde. Alles ärgster Bullshit!
Noch nie hat jemand diese Berechnungen vergleichen können - nicht
ein einziges Mal, denn der Zeitpunkt der Zukunft ist ja auch noch
gar nie eingetroffen! Aber es wird uns vorgegaukelt, man wisse es
haargenau.
Das kann getrost unter "Die grossen Irrtümer der Menschheit"
abgelegt werden.
Drei Beispiele aus dieser Kiste gefällig?
Waldsterben: Gemäss den damaligen "wissenschaftlichen" Prognosen
so um 1970 bis 1980 wäre heute ganz Europa ohne Bäume. Von den
Politikern über die grünen Parteien bis hin zur Lehrerschaft machten
bei dieser Massenhysterie alle mit. Naja, dazu brauche ich gar
nichts detailliert zu schreiben: Der Wald ist auf dem Vormarsch, die
Waldfläche wächst sogar!
Ozonloch: Das kennt man schon eher, da es noch nicht so lange her
ist, dass uns von der "Wissenschaft" weis gemacht wurde, die ganze
Menschheit werde an Krebs sterben und zugrunde gehen (Die
Sonnencremehersteller und Sonnenbrillenfirmen wird das gefreut
haben). Und nun steht man doch tatsächlich vor einem Rätsel, denn
das Ozonloch schliesst sich wieder - und zwar nicht saisonal,
sondern gemittelt! Dabei dürften die Massnahmen punkto FCKW
eigentlich erst in ca. 40 Jahren wirken...
Vogelgrippe: Noch vor 2 Jahren mussten alle Hühnerhöfe eingezäunt
werden. Es wurden Hunderttausende von Hühnern getötet, wenn irgendwo
an einem Seeufer eine Tote Ente gefunden wurde. Und heute? Nix von
all den Horrorszenarien ist wahr, oder haben Sie diesen Winter noch
was von "Einzäunen" oder "Vogelgrippe" gehört? Nee, die Luft ist bei
diesem Thema draussen, seit man weiss, dass diese Krankheit quasi
nicht aufs Nutzfedervieh übertragen werden kann, und die Tiere
sowieso keinen Kontakt haben. Aber selbstverständlich wollte Beda
Stadler, der walliser Kolumnen-Dummschwätzer aus Bern allen
Schweizern noch vorsorglich Tamiflu verabreichen. Klar, wenn ein
blinder Schulmediziner Aktien bei der Pharma hat, ist das ja
verständlich.
Wir wurden und werden - wissenschaftlich abgesegnet - über den
Tisch gezogen. Glauben macht seelig, nachdenken ist besser.
Vergessen Sie also all die Miesmacher und Verbreiter von
Weltuntergangsstimmung. Je mehr man sie ignoriert, desto mehr
Potenzial wird frei, die wirklichen Umweltprobleme zu lösen.
Markus A. Brotschi
SwissWetter-Team
Sie möchten sich zu diesem Artikel äussern?
Das Forum steht Ihnen Offen >>
Links zum Thema:
|