home | produkte-wetterstations-shop | fotostories | faq | links | kontakt  
 

 Hauptmenu

   


 

 

SwissWetter.ch Fotostories

La Brevine - das Sibirien der Schweiz

9. Februar 2003 
Besuch der "Sibirienstation" im Schweizer Jura. 

Der Sonntag schien ein vielversprechender Tag zu werden. Hochdruckeinfluss liess die Schneefälle bereits am letzten Donnerstag abklingen und die Satellitenbilder deutete am frühen Morgen nur auf hohe Cirren hin. Demnach sollten sich auch die Strassenverhältnisse wieder normalisiert haben

 

Lage von La Brévine  (Markus Pfister: danke für die Karte!)

 

Bereits kurz nach Neuenburg präsentierte sich der tiefverschneite "Creux du Van" (1463 müM) - ein Naturschutzgebiet besonderer Art. Mehr Informationen hier>>.

 

Über die Cret du Cervelet (nicht Cervelats...) ging es schliesslich in Richtung La Brévine. Die Landschaft war tiefverschneit. Es liegt ca. 1m Schnee.

 

Kein Schneeräumwalm, sondern aus dem Schnee gefräste Strasse...

 

Das weite Hochtal von La Brévine auf rund 1000müM ist der ideale Platz, um Kaltluftseen zu produzieren. 

 

Nun, ganz uneigennützig war die Reise mit meiner Partnerin nach La Brévine ja nicht, schliesslich mussten wir uns doch mal ansehen, wo denn diese Messstation steht. Und siehe da, unweit östlich des Dorfes befindet sich der Messmast der Wetterstation. Im Winter wunderhübsch über dem flachen Schneefeld gelegen. Sozusagen auf allen Seiten ist das Tal von etwas höheren Jurazügen umgeben und so wird dort kräftig Kaltluft produziert. Was mich im Sommer bei den Messungen allerdings mehr stören würde ist die geteerte Strasse nördlich der Station.....

 

11./12. Januar 1987: Kälterekord
Im neuenburgischen La Brevine, dem "Schweizerischen Sibirien" wird mit -41,8 Grad Celsius sogar ein neuer Schweizer Kälterekord registriert.

 

Und La Brévine selber war auch ganz arg eingeschneit. Wenn das mal nicht viel Schnee ist?

 

 

Auf diesem Dach (Ostseite, also Windschatten) lag ca 1.5m Schnee

 

Nördlich des Lac des Taillères eine kleine Wanderung auf die nächste Jurafalte.

 

Hier hat die Schneefräse die Strassenmarkierung offenbar gar nicht erst gefunden. Die Schaufelblätter der Schneefräse haben es dem Pfosten auf eine spezielle Art gedankt....

 

Der Himmel zeigte sich indes von den verschiedensten Seiten. Mal bewölkt, mal heiter und dann auch wieder mit sonderbar dynamischen Wolkengebilden.

 

Und am Schluss bei Brot und Wurst sowie heissem Glühwein noch ein bisschen die Natur geniessen.

20030209 Markus Brotschi / Daniela Weber



 

 Interessante Links
  - shop
  - brotschi-wettert
  - wetter-forum

  - Impressum
  - Kontakt